ASV-Wolfenbuettel
 

Die Bachforelle (Salmo trutta forma fario)


Man nennt sie auch Berg- oder Steinforelle.

Verbreitung:

Die Verbreitung der Bachforelle erstreckt sich über ganz Mitteleuropa von Spanien bis Skandinavien. Außerdem kommt sie in Island, Nordafrika und im Kaukasus vor.
Sie ist ein Standfisch von klaren, kühlen, sauerstoffreichen und schnell fließenden Bächen des Mittelgebirges und der Ebene (Quellregion und Oberläufe der Gewässer). Außerdem ist sie der Leitfisch der nach ihr benannten Forellenregion. Die Bachforelle ist ist standorttreu, ausgesprochen revierbildend und auf Versteckmöglichkeiten angewiesen.

Körpermaße:

Bei entsprechendem Nahrungsangebot und größeren Wassertiefen können Bachforellen Gewichte bis zu 9 kg erreichen  und 1 m lang werden.

Nahrung:

Die Nahrung der Forellen besteht vorwiegend aus Krebsen, Würmern, Schecken und Insekten (Fliegenfischerei) und gelegentlich aus kleineren Fischen.

Fortpflanzung:

Zur Laichzeit (November - Dezember) sucht die Bachforelle kleinere und kleinste Nebenbäche auf, um hier im sandig-kiesigen, gut durchströmten Flachwasserbereich abzulaichen. Das Weibchen schlägt hierzu eine 15 - 30 cm tiefe Laichgrube. Die Eier (c. 1.500 - 2.000/kg Körpergewicht; 4,5 - 5,8 mm Durchmesser) werden abgelegt, besamt und wieder mit Kies bedeckt. Die Elterntiere wandern anschließend wieder zu ihren Revieren zurück.

Mindestmaße und Schonzeiten :

28 cm, Schonzeit vom 15.10 - 15.2.

 

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