Verbreitung:
Außer in Schottland, Dänemark und Skandinavien kommt die Barbe in fast ganz West- und Mitteleuropa vor.
Sie lebt als geselliger Grundfisch in größeren, klaren Fließgewässern mit stärkerer Strömung und sandig-kiesigem Bodensubstrat. Sie ist der Leitfisch der nach ihr benannten Barbenregion (Mittellauf der Fliessgewässer). Sie wandert allerdings auch in die Äschen- oder Brassenregion ein.
Körpermaße:
Barben können eine Länge von 1 m und ein Gewicht von 10 - 12 kg erreichen.
Nahrung:
Tagsüber hält sich die Barbe in Gruppen (bis zu einigen hundert Exemplaren) hinter Wehren, Brückenpfeilern sowie in tiefen Kolken auf, um bei Einbruch der Dämmerung den Flussgrund "abzuweiden" (Bodentiere, Pflanzen, Kleinfische).
Fortpflanzung:
Zur Laichzeit (Mai - Juni) ziehen die Barben i großen Schwärmen flussaufwärts , um ihre in der Äschenregion gelegene Laichgebiete (Kieslaicher) aufzusuchen. Die Eier (ca. 3.000 - 9.000/Weibchen) werden in Etappen abgegeben und bleiben zwischen den Lücken des Laichsubstrates liegen. Nach der Vermehrung wandern die Elterntiere in ihre angestammten Wohngebiete zurück.
Mindestmaße und Schonzeiten
35 cm, Ganzjährig gesperrt |