ASV-Wolfenbuettel
 

Die Karausche (Carassius carassius)



Andere Namen sind Schneiderkarpfen, Bauernkarpfen oder Moorkarpfen.

Verbreitung:

Die Karausche ist in ganz Mittel- und Osteuropa (bis zur Lena) mit Ausnahme von Nordskandinavien, Nordengland, Irland, Nordspanien, Italien und dem Alpengebiet verbreitet.
Sie bevorzugt kleine stehende Gewässer mit reichem Pflanzenwuchs. Als äußerst zählebige und sehr anpassungsfähige (euryöke) Fischart besiedelt sie aber auch Flüsse mit geringer Strömungsgeschwindigkeit und dringt auch in Brackwasserbereiche von Nord- und Ostsee vor. Sie ist sogar imstande, ein kurzfristiges Trockenfallens ihres Wohngewässers zu überleben, indem sie sich im Schlamm eingräbt.

Körpermaße:

Die mittlere Länge der Karausche liegt bei 15 - 25 cm. Sie kann in nahrungsreichen Gewässern maximal 50 cm lang und bis zu 3 kg schwer werden.

Nahrung:

Sie ernährt sich vorwiegend von kleinen Wirbellosen (Würmer, Wasserflöhe, Muscheln, Schnecken und Insektenlarven) sowie von Pflanzen.

Fortpflanzung:

Die Laichzeit fällt in die Monate Mai - Juli bei einer Wassertemperatur von mind. 14 °C. Die klebrigen 1 - 1,5 mm großen Eier (150.000 - 300.000/Weibchen) werden portionsweise an Wasserpflanzen abgelegt.

Mindestmaße und Schonzeiten:

25cm, keine Schonzeit

 

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