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Der Karpfen (Cyprinus carpio)



Es gibt verschiedene Karpfenarten, die sich teilweise durch die Körperform, hauptsächlich jedoch durch die Anzahl der Schuppen unterscheiden. Der Schuppenkarpfen (Graskarpfen und Wildkarpfen) ist völlig mit Schuppen bedeckt, der Spiegelkarpfen hat eine Schuppenreihe auf dem Rücken, Schuppen vereinzelt auf dem Schwanzstiel und an den Flossenansätzen sowie den Flanken und der Lederkarpfen hat überhaupt keine Schuppen.

Verbreitung:

Die Wildform des Karpfens war ursprünglich nur in den Flusssystemen des Schwarzen und Kaspischen Meeres beheimatet. Der Karpfen wurde aber schon im Altertum von den Menschen weiter verbreitet und ist heute in ganz Europa - mit Ausnahme Skandinaviens - zu finden.
Er bevorzugt warme, stehende oder langsam fließende Gewässer mit Pflanzenwuchs und weichem Bodengrund. Er ist relativ unempfindlich gegenüber Schwankungen des ph-Wertes und des Sauerstoffgehaltes. 

Körpermaße:

Karpfen können eine Maximalgröße von 1,2 m Länge und 25 - 30 kg Gewicht erreichen. 

Nahrung:

Tagsüber ist er scheu und hält sich meist in tieferen Gewässerbereichen oder Verstecken auf, um erst bei Einbruch der Dämmerung so richtig aktiv zu werden. Als Nahrung dienen vorwiegend Bodentiere (Würmer, Schnecken, Muscheln, Kleinkrebse, Insektenlarven), die durch Vorstülpen des Maules aufgenommen werden.

Fortpflanzung:

Die Laichzeit fällt in die Zeit von Mai - Juli bei Temperaturen von 18 - 20 °C. Die ca. 1 mm großen Eier (100.000 - 200.000/kg Körpergewicht) werden in flachen Uferbereichen unter heftigen Laichspielen an Wasserpflanzen angeklebt.

Mindestmaße und Schonzeiten:

40 cm, keine Schonzeit

 

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