ASV-Wolfenbuettel
 

Der Lachs (Salmo salar)



Hier sieht man deutlich den Unterschied zwischen Milchner und Rogner. Der Milchner ist wesentlich farbenprächtiger!

Andere Namen für den Lachs sind Salm, Laß oder Randel.

Verbreitung:

Der Lachs bewohnt den Nordatlantik, die Nord- und Ostsee sowie deren Zuflüsse. Er ist ein anadromer Wanderfisch, der seine Wachstumsperiode im Meer verbringt, zur Vermehrung aber ins Süßwasser zieht.
Junglachse verbringen meist 1 - 2 Jahre im Süßwasser, um dann, nachdem sie sich silbrig verfärbt haben, flussabwärts ins Meer abzuwandern. Nach weiteren 2 - 6 Jahren beginnen sie die Laichwanderungen.

Körpermaße:

Der Lachs - als die größte einheimische Salmonidenart - erreicht Längen bis zu 1,5 m und Gewichte bis zu 40 kg. 

Nahrung:

Die Hauptnahrung im Meer besteht aus Fischen und Garnelen. Hierbei wird eine Gewichtszunahme von 4 kg/Jahr erreicht.

Fortpflanzung:

Zum Laichen (Oktober - Januar) wandern die Lachse zielstrebig in ihre Ursprungsgewässer zurück. Die verschiedenen Aufstiegszeiten ("Sommer- und Winterlachse") sind abhängig von Alter, Größe und Geschlecht der Fische. Im Oberlauf der Gewässer (Forellen-Äschen-Region) hebt das Weibchen auf geeigneten Kiesbänken Laichgruben aus. Die 5 - 7 mm großen Eier (2.000Stück/kg Körpergewicht) werden abgelegt und wieder mit Kies bedeckt. Danach sterben die meisten Elterntiere ab, nur ca. 1 Promille laichen bis zu dreimal. Die Überlebenden wandern ins Meer zurück.

Mindestmaße und Schonzeiten:

Ganzjährig gesperrt

 

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