Verbreitung:
Der Lachs bewohnt den Nordatlantik, die Nord- und Ostsee sowie deren Zuflüsse. Er ist ein anadromer Wanderfisch, der seine Wachstumsperiode im Meer verbringt, zur Vermehrung aber ins Süßwasser zieht.
Junglachse verbringen meist 1 - 2 Jahre im Süßwasser, um dann, nachdem sie sich silbrig verfärbt haben, flussabwärts ins Meer abzuwandern. Nach weiteren 2 - 6 Jahren beginnen sie die Laichwanderungen.
Körpermaße:
Der Lachs - als die größte einheimische Salmonidenart - erreicht Längen bis zu 1,5 m und Gewichte bis zu 40 kg.
Nahrung:
Die Hauptnahrung im Meer besteht aus Fischen und Garnelen. Hierbei wird eine Gewichtszunahme von 4 kg/Jahr erreicht.
Fortpflanzung:
Zum Laichen (Oktober - Januar) wandern die Lachse zielstrebig in ihre Ursprungsgewässer zurück. Die verschiedenen Aufstiegszeiten ("Sommer- und Winterlachse") sind abhängig von Alter, Größe und Geschlecht der Fische. Im Oberlauf der Gewässer (Forellen-Äschen-Region) hebt das Weibchen auf geeigneten Kiesbänken Laichgruben aus. Die 5 - 7 mm großen Eier (2.000Stück/kg Körpergewicht) werden abgelegt und wieder mit Kies bedeckt. Danach sterben die meisten Elterntiere ab, nur ca. 1 Promille laichen bis zu dreimal. Die Überlebenden wandern ins Meer zurück.
Mindestmaße und Schonzeiten:
Ganzjährig gesperrt |