ASV-Wolfenbuettel
 

Das Rotauge (Rutilus rutilus)


Andere Namen sind Plötze, Riddau oder Bleier.

Verbreitung:

Das Rotauge kommt von Sibirien bis zu den Pyrenäen vor. Es fehlt südlich der Alpen, in West-Schweden, in Norwegen nördlich des Mjösen und in Irland.
Es bewohnt - als eine besonders anpassungsfähige (euryöke) Fischart - nahezu alle Arten von Gewässern: Seen bis in 1.700 m Höhe, stehende und fließende Gewässer sowie das Brackwasser von Ost- und Nordsee. Lediglich Gewässer mit stärkerer Strömung (Forellenregion) werden gemieden.

Körpermaße:

Rotaugen erreichen in der Regel Längen von 25 - 30 cm und 200 g Gewicht, selten 30 - 40 cm und 1 kg Gewicht. 

Nahrung:

Rotaugen sind Schwarmfische, die sich bevorzugt in flachen und pflanzenreichen Uferzonen aufhalten. Sie fressen vorwiegend Kleintiere (Würmer, Krebse, Muscheln, Schnecken und Insektenlarven) aber auch Wasserpflanzen.  

Fortpflanzung:

Die Laichzeit fällt in die Zeit von April - Mai bei Wassertemperaturen von mind. 10 °C. Teilweise werden ach kurze Wanderungen flussaufwärts zu den Laichplätzen, flachen und krautreichen Uferbereichen, unternommen. Hier werden unter heftigen Paarungsspielen die 1 - 2 mm großen, klebrigen Eier (50.000 - 100.000/Weibchen) an Pflanzenstengeln abgelegt. In regulierten Gewässern sind die Fische aber auch imstande, in freien strömenden Gewässerabschnitten zu laichen.

Mindestmaße und Schonzeiten:

20cm, keine Schonzeit

 

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