ASV-Wolfenbuettel
 

Die Rotfeder (Scardinius erythrophthalmus)



Die Rotfeder heißt auch Unechtes Rotauge, Rötel oder Rotblei.

Verbreitung:

Sie kommt in Europa von Ural bis zu den Pyrenäen vor. Die nördliche Verbreitungsgrenze liegt in Finnland, die südliche am Tiber (Italien) und in Mazedonien.
Die Rotfeder ist ein Schwarmfisch, der sich bevorzugt in stehenden (Seen, Teiche, Weiher) und langsam fließenden Gewässern aufhält.

Körpermaße:

Rotfedern erreichen mittlere Längen von 20 - 30 cm und ein Gewicht von 250 - 500 g.  Die Maximalwerte liegen bei rund 50 cm und 2 - 3 kg Gewicht. 

Nahrung:

Die adulten Rotfedern ernähren sich hauptsächlich von Wasserpflanzen (Laichkräuter, Tausendblatt, Wasserpest etc.) und in geringerem Maße auch vin Wirbellosen der Uferzone. 

Fortpflanzung:

Zur Laichzeit (Mai - Juli) suchen die Tiere schwarmweise flache, dicht bewachsene Uferstellen auf. Hier werden die klebrigen, ca. 1,5 mm großen Eier (100.000 - 200.000/Weibchen) an Wasserpflanzen abgelegt. Da die Rotfedern oft mit anderen Cypriniden zusammen ablaichen, kommt es gelegentlich zur Bastardierung mit anderen Arten.

Mindestmaße und Schonzeiten:

20cm, keine Schonzeit

 

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